Freiheit und Sicherheit – ein Widerspruch?

Der Impuls zu diesem Blogbeitrag kam mir, als ich über folgendes Zitat stolperte:

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“, ein Zitat, das von Benjamin Franklin, einem der Gründerväter USA, sein soll.

Er hat es wohl in einem politischen Kontext gesagt, doch das Thema Politik lassen wir einmal beiseite. Trotzdem habe ich lange über die Worte nachgedacht. Sehen viele Menschen das auch so, wenn es um ihre persönliche Sicherheit und Freiheit geht? Was bedeutet Sicherheit? Was bedeutet Freiheit? Ist nur derjenige sicher, der seine Freiheit aufgibt? Nach dem Motto: Wenn ich zu Hause bleibe, passiert mir auch nichts? Wenn ich mein Kind zur Schule fahre oder begleite, kann ihm nichts passieren? Ist es nur sicher, wenn es nicht frei, im Sinne von alleine unterwegs, ist? Ein weiteres Zitat ist recht bekannt, es wird Aristoteles zugeschrieben: „Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave“.

Sind Freiheit und Sicherheit also ein Widerspruch?

Nein. Der Meinung bin ich nicht.

Ich finde: wer sich sicher fühlt, ist auch frei. Ich überlege nicht, ob ich in den Wald joggen gehe, sondern tue es, ohne mich dabei unwohl zu fühlen. Ich überlege nicht, ob ich mein Kind alleine zum Sport gehen lasse, auch wenn es vielleicht Winter und schon früh dunkel ist, sondern lasse es, ohne dabei Angst zu haben.

Schließlich habe ich einen Satz entwickelt, der als Leitsatz auf meiner Webseite steht und das ausdrückt, was ich dazu denke:

EIN GUTES SICHERHEITSGEFÜHL IST DAS STABILE FUNDAMENT DER FREIHEIT!

Was gibt uns Sicherheit im Leben? In diesem Fall bezogen auf unsere körperliche Unversehrtheit. Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein gutes Sicherheitsgefühl zu entwickeln, und ich möchte dir hierfür drei Basics an die Hand geben, die für alle Frauen, aber auch für Kids und Teens gelten:

  1. Höre immer auf dein Bauchgefühl. Fühlt sich eine Situation nicht gut an, entferne dich aus ihr – so rasch wie möglich. Vertraue deiner Intuition.
  2. Vermeide brenzlige Situationen. Du musst nicht die Abkürzung durch den dunklen Park nehmen, bleib auf der beleuchteten Straße. Prävention ist 90% der Selbstverteidigung. DU entscheidest, welchen Weg du gehst!
  3. Habe einen Plan für verschiedene Situationen. Was tust du, wenn dich jemand an deiner einsamen Haltestelle anspricht oder eine Person hinter dir her geht, und du dich unwohl fühlst? Lege vorher fest, was du sagst und wie du reagierst.

Zum Schluss, ganz klar und immer hilfreich: ein Selbstverteidigungskurs. Geh dafür ein eine Schule. Techniken kann man nicht online lernen, und vor allem nicht üben! Wenn du dich mit einigen Gadgets zur Unterstützung noch sicherer fühlst, findest du hier https://sijesabine.com/sicherheits-gadgets/ eine Auswahl an Produkten.

Pass auf dich auf!

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